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Natürliche Eleganz: die Schwarznuss

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Das harte und robuste Holz der Schwarznuss (Juglans nigra) besticht durch seine Optik und ist für den Möbelbau hervorragend geeignet. In unserer Schreinerei setzen wir es gern besonders attraktiv in Szene, indem wir klassische Materialien und moderne Formgebung kombinieren. 

Die Schwarznuss stammt ursprünglich von der Ostküste Nordamerikas und kam bereits vor über 300 Jahren nach Deutschland. Der sommergrüne Baum kann Wuchshöhen von bis zu 50 Metern und einen Stammumfang von mehreren Metern erreichen – allerdings ist er recht anspruchsvoll: Nur an besten Auenwaldstandorten mit leicht saurem bis neutralen Boden gedeiht er wirklich gut. Die Schale der Früchte setzte man früher gern zum Färben von Stoffen ein, daher wird die Schwarznuss im Volksmund auch »Färbernuss« genannt. 

Das strapazierfähige und harte Holz der Schwarznuss, oft als »Amerikanischer Nussbaum« oder »Black Walnut« bezeichnet, gilt als eines der edelsten und attraktivsten Massivholzarten für den Möbelbau. Seine Farbe erinnert oft an Schokolade, die lebhaft helle, gelegentlich auch ins Purpurfarbene und Violette spielende, relativ gleichmäßige Maserung schafft einen lebendigen, ausgesprochen eleganten Kontrast, der dem Erscheinungsbild exotischer Holzarten ähnelt. 

Als »Holz der Künstler« findet die Schwarznuss schon seit langer Zeit im Pianobau und im Kunsthandwerk Verwendung, beispielsweise für Schachfiguren und Uhrengehäuse. Dank seiner außergewöhnlichen Schönheit setzt man das Holz der Schwarznuss heute im Edelmöbelbau gern anstelle tropischer Hölzer ein.

In unserer Massivholz-Schreinerei setzt wir die Schwarznuss besonders gern für massive Tischplatten ein. In Kombination mit einem schwarz lackierten Tischgestell aus Holz in modernistischem Design der einem ähnlich gestalteten Gestell aus klarlackiertem Metall kommt die Eleganz des Holzes besonders gut zur Geltung. Ähnlich nobel wirkt das schlicht gestaltete Sideboard aus massiver Schwarznuss, dessen zielgerichtete Formensprache durch den Einsatz dezenter Schattenfugen zusätzlich unterstrichen wird.

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Zeitlose Küchengestaltung

Wie zeitlos attraktiv der Umbau einer Küche gelungen ist, zeigt sich erst mit den Jahren. Ein besonders eindrucksvolles Beispiel liefert das hier vorgestellte Projekt mit Fronten aus massiver Buche, das wir bereits vor 15 Jahren fertiggestellt haben: Die absolut hochwertige Ausführung und unsere traditionelle Handwerkskunst zahlen sich hier besonders augenfällig aus, denn weder hinsichtlich Form und Funktion noch im Design ist der Küche ihr Alter anzumerken. 

Eine komplett massiv gefertigte Küche ist heute geradezu eine Seltenheit. Dabei lohnt es sich durchaus nach wie vor, auch im Inneren von Schränken, Schubladen und Fächern auf Massivholz zu setzen. Die Haltbarkeit der Küchenmöbel ist überragend, das massive Holz wird bei entsprechender Pflege im Laufe der Jahre immer schöner, und eine dezente Gestaltung sorgt dafür, dass man sich hier auch nach vielen Jahren jeden Tag wieder gern aufhält.

Ebenso zeitlos, haltbar und dezent wie die in massiver Buche gehaltenen Fronten ist der Spritzschutz aus mattiertem Glas, der die attraktiven Holzoberflächen und die klare Linienführung unterstreicht, ohne sich in den Vordergrund zu spielen. 

Vervollständigt wird das Ensemble durch einen ebenfalls vollständig aus Massivholz individuell gefertigten Essbereich, der zeitlosen Gesamteindruck unterstreicht: Die Hochwertigkeit der in der Gestaltung an klassischen Vorlagen orientierten Massivholzmöbel steht klar im Vordergrund, auf trendige Spielereien wurde ganz bewusst verzichtet – ein Gestaltungsprinzip, das sich langfristig in jeder Hinsicht auszahlt.

Stilsichere Weitsicht und handwerkliches Geschick weit über das traditionelle Betätigungsfeld eines Schreiners hinaus konnten wir bei diesem Projekt darüber hinaus dadurch beweisen, dass wir beim Umbau der Küche den Boden konsequent in seiner alten Form erhalten haben. Wir entfernten seinerzeit eine Zwischenwand, um mehr Platz für die ursprünglich sehr klein gehaltene Küche zu schaffen. Den mit für die 60er Jahre typischen kleinen Quadratfliesen ausgestatteten Küchenboden haben wir dabei an allen später sichtbaren Stellen mit Originalfliesen ergänzt, die wir vorher an nach dem Umbau nicht sichtbaren Stellen des Bodens vorsichtig entnommen hatten. 

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New Work: inspirierendes Ambiente für Digital Workplaces

»New Work« steht für kreative Freiräume und die Entfaltung der eigenen Persönlichkeit bei der täglichen Arbeit. Flexible und inspirierende Arbeitsumgebungen sowie digitale Technik sollen ein neues Maß an Handlungsfreiheit ermöglichen. Dies erfordert eine völlig neue Form der Bürogestaltung und -ausstattung. Wir unterstützen Unternehmen bei der Konzeption entsprechender Arbeitsumfelder und kümmern uns um die Umsetzung.

Der Begriff New Work, geprägt vom austro-amerikanischen Sozialphilosophen Frithjof Bergmann, ist längst mehr als ein Buzzword aus dem Vokabular der Unternehmensberater.  Er steht für die Einsicht, dass die starren Arbeitsmethoden des industriellen Zeitalters unserer heutigen Arbeitswelt in vielen Fällen nicht mehr angemessen sind. Die postindustrielle Wissensgesellschaft ist im hohen Maße geprägt von zeitlicher, räumlicher und organisatorischer Flexibilität; Globalisierung und Digitalisierung erfordern neue, flexiblere Vorstellungen von Arbeit.

Doch nicht nur Unternehmensstrukturen, sondern vor allem auch Arbeitsräume müssen sich auf dem Weg zur sogenannten Arbeitswelt 4.0 verändern. Starre Büroinfrastrukturen machen entsprechend dem Konzept von New Work flexiblen Multifunktionsflächen Platz und vielerorts ersetzen Co-Working Spaces das klassische Büro. Damit das Konzept funktioniert, sind jedoch vor allem auch entsprechende innenarchitektonische Konzepte und ein rundum durchdachtes Mobiliar erforderlich. Mit klassischen Büromöbeln von der Stange lässt sich kaum ein inspirierendes Arbeitsumfeld schaffen, das Grenzen überwindet, anstatt neue zu setzen. 

Bei der Ausstattung entsprechender Räume setzen wir ganz bewusst auf besonders hochwertige Materialen, die robust genug sind, um auch langjähriger intensiver Belastung standzuhalten, und zugleich eine Einrichtung ermöglichen, die nicht schon nach wenigen Jahren aus der Zeit gefallen wirkt.

Die Oberfläche von Arbeitsplatten und Schreibtischen statten wir daher gern mit Linoleum aus – einem robusten, traditionellen und umweltfreundlichen Material, das inzwischen sogar in schnittfesten Varianten erhältlich ist, auch bei minimaler Pflege lange Jahre ansehnlich bleibt und sich überdies ausgesprochen angenehm anfühlt. Gerade für Digital Workplaces ist Linoleum ideal, denn Keyboards und Notebooks rutschen nicht wie auf lackierten Tischplatten oder Kunststoffoberflächen umher. Selbst für das ganz traditionelle Schreiben mit Bleistift und Papier bietet Linoleum einen wunderbaren Untergrund, der ein überragendes Schreibgefühl vermittelt.

Geöltes Seekiefer-Sperrholz (»Multiplex«) in hohen Qualitätsstufen sowie entsprechend hochwertige Siebdruckplatten bieten sich im New Work-Umfeld für den Möbelbau ebenso wie für Wandverkleidungen an. Sie überzeugen durch lange Haltbarkeit, sind emissionsfrei und sorgen für eine gesunde Arbeitsumgebung, halten sich optisch angenehm in Hintergrund und lassen sich mit zahlreichen anderen Materialien kombinieren. Um eine ganz besondere Wirkung zu erzielen haben wir in einem Fall Seekiefer-Sperrholz zusammen mit Streckmetall-Elementen eingesetzt. In schwarzem Tafellack gehaltene Elemente als Wandverkleidung und Möbelkorpus setzen weitere Akzente und bieten Flächen für spontane Kreativität.

Steht der zeitgemäße Umbau einer Fläche in einem typischen Bürogebäude der vergangenen Jahrzehnte an, gilt es oft, sich auch bauseitigen Elementen zu widmen. So kann beispielsweise die Verkleidung unzeitgemäßer Resopal-Fensterbänke in einem Betonskelettbau einen wichtigen Beitrag dazu leisten, eine anregende und inspirierende Atmosphäre zu schaffen.

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Robust und attraktiv: geräucherte Robinie

Extrem hart und zäh, witterungsbeständig, resistent gegen Insekten und Pilze, dabei fein und elegant strukturiert – das klingt nach Tropenholz, trifft aber genauso auf die bei uns heimische Robinie zu. Das auch als »Akazie« oder »Scheinakazie« bezeichnete Robinienholz ist die perfekte umweltfreundliche Alternative zu Tropenholz. Es ist überdies vergleichsweise günstig und macht insbesondere in seiner »geräucherten« Form auch im Möbelbau eine hervorragende Figur.

Das Holz der Robinie, botanisch robinia pseudoacacia, wird vielerorts fälschlicherweise als »Akazie« bezeichnet. Tatsächlich ist die Robinie jedoch nur ein sehr entfernter Verwandter der eher strauchförmig wachsenden echten Akazie, die zu den Mimosengewächsen zählt. Bleiben wir also korrekterweise bei der Bezeichnung Robinie oder Scheinakazie. Die ursprünglich aus Nordamerika stammende Robinie fand zunächst als Park- und Alleebaum ihren Weg nach in Europa. Inzwischen wird das relativ schnell wachsende, wegen seiner hohen Dauerhaftigkeit geschätzte Holz auch in Europa als Wirtschaftsholz angebaut. 

Der große Vorteil von Robinienholz: Es ist genauso leistungsfähig wie Hölzer aus den Tropen, etwa Afzelia, Bilinga, Makoré und Teak, jedoch nachhaltig und umweltfreundlich. Weder werden für seine Gewinnung tropische Regenwälder abgeholzt noch sind lange Transportwege erforderlich. Die Sonne und Wärme liebenden Scheinakazien sind auch in unserer Heimatregion zu finden. Das hat den Vorteil, dass wir in unserer Schreinerei nicht auf aus Südosteuropa importierte Ware angewiesen sind, sondern einen Beitrag zur lokalen und nachhaltigen Holzwirtschaft leisten können. 

Im Außenbereich wird das sehr wetter- und schädlingsresistente Robinienholz gern im Garten- und Landschaftsbau, auf Kinderspielplätzen und für Rahmen von Fenstern, Türen und Wintergärten verwendet Im Innenbereich dient es zum Bau robuster Treppen und Fußböden.

Auch im Möbelbau setzt die Robine mittlerweile neue Akzente, insbesondere in seiner »geräucherten« Form. Damit sind wir beim nächsten irreführenden Begriff, denn das Holz wird nicht wie ein Schinken geräuchert, sondern vielmehr Ammoniakdämpfen ausgesetzt. Der Fachmann spricht vom Dämpfen des Holzes. Dabei reagiert der Ammoniak chemisch mit der Gerbsäure im Holz und verfärbt es dauerhaft dunkel – ganz ähnlich wie man es von alten Eichenbalken aus Ställen kennt, bei denen die aus den Fäkalien der im Stall gehaltenen Tiere stammenden Ammoniakdämpfe im Laufe der Zeit eine dunkle Verfärbung des gerbsäurehaltigen Holzes bewirken.

Die Behandlung mit Ammoniak hat gegenüber einer pigmentbasierten Färbung, beispielsweise durch eine Lasur, den Vorteil, dass das Holz tatsächlich dauerhaft und vor allem durchgängig dunkel wird. Die feine und dennoch markante Maserung der Scheinakazie wird dadurch besonders hervorgehoben, es ist von einem sogenannten Edelholz aus den Tropen nicht zu unterscheiden. 

Aufgrund dieser Charakteristika sowie seiner außergewöhnlichen Härte und Zähigkeit – Robinienholz gilt als härtestes Holz in unseren Breiten – fertigen wir in unserer Massivholz-Schreinerei besonders gern Tischplatten aus gedämpfter Scheinakazie. Ein solcher Tisch setzt dank seines schönen Erscheinungsbilds einen gelungenen Akzent in jedem hochwertigen Wohnambiente und ist darüber hinaus überraschend pflegeleicht und widerstandsfähig. Auch an Büroschreibtischen mit einer massiven Platte aus Robinie hat man über viele Jahre lang ungetrübte Freude. 

Relativ häufig sind bei Robinienholz Krümmungen und exzentrische Wuchsformen. Diese besonders lebendigen Merkmale inspirieren uns immer wieder zur spontanen Kreation dekorativer Objekte, sei es eine handgefertigte Obstschale, ein robuster Hocker aus einem massiven Stück Stamm oder einfach ein dünn geschnittener Stammquerschnitt als originelles und besonders ausdrucksstarkes Element der Wandgestaltung.

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Mehrwert

Optimale Raumnutzung mit Einbaumöbeln

Häufig gibt es in Wohnungen und Häusern unter Treppen und Dachschrägen jede Menge »toten Raum«, der mit Möbeln von der Stange kaum sinnvoll nutzbar ist. Mit Einfallsreichtum und Sinn für praktische Details sorgen wir in solchen Fällen mit maßgefertigten Einbaumöbeln für ästhetisch ansprechende und praktische Lösungen, mit den sich die Lage in Kleider- und Schuhschrank spürbar entspannt. Hier ein Beispiel.

Alte, traditionsreiche Weingüter verfügen häufig über zahlreiche Nebengebäude, die infolge technischer Neuerungen heute nicht mehr für die Weinherstellung und Lagerung benötigt werden. Eine Sanierung solcher architektonisch interessanten Gebäude zur Schaffung hochwertigen Wohnraums liegt nicht nur wegen der meist ausgesprochen attraktiven Lage nahe. Die architektonischen Gegebenheiten fordern im Detail jedoch zahlreiche kreative Lösungen – so auch im hier vorgestellten Projekt in Neustadt an der Weinstraße. 

Im Zuge des Innenausbaus haben wir hier unter anderem eine Treppennische mit einem 80 Zentimeter tiefen, teilbegehbaren Einbau-Wandschrank für Kleidung und Schuhe unterbaut.  Dadurch kann der vorhandene Raum in seiner Gesamtheit sinnvoll genutzt werden. Gleichzeitig wird die sachliche Gestaltung des gesamten Wohnraums unterstrichen und der Wohnwert gesteigert: alles wirkt ordentlich, aufgeräumt und ansehnlich.

Schwerlastauszüge mit einer Tragfähigkeit von 200 kg stellen sicher, dass selbst schwere Gegenstände in den Schubladen gut und sicher verstaut werden können. Daneben bieten die von uns entwickelten Schuhabteile innerhalb des Wandschranks eine enorm platzsparende Aufbewahrungsmöglicheit. Eine überraschende Zahl an Halbschuhen kann hier auf kleinstem Raum zuverlässig verstaut werden. Mit eigens angebrachten Besen werden die Schuhe an der Spitze und an der Ferse materialschonend und dennoch sicher an ihrem Platz gehalten.

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Sideboard mit Altholz-Eiche

Eiche ist nicht gleich Eiche. Setzt man das robuste, dauerhafte und wertvolle Holz im Möbelbau gekonnt als Akzentfläche ein, wird es zu einem ganz besonderen Eyecatcher innerhalb eines modernen Wohnumfelds. Besonders gut macht sich hierbei Altholz, das schon ein bewegtes Leben hinter sich hat: Fachmännisch bearbeitet und stilsicher eingebunden kann es zu überraschendem neuem Leben erwachen – fernab von stilistischen Entgleisungen, für die Eichenholz nur allzu oft herhalten musste. Wir treten den Beweis an.

Seit Jahrhunderten steht die Eiche für Stärke und Ausdauer, Langlebigkeit und Werthaltigkeit. Eichenlaub und Eicheln haben einen festen Platz in der Heraldik und auf Münzen, Eichenholzmöbel gelten traditionell als überdurchschnittlich wertvoll und dauerhaft. Das hat seinen Grund nicht zuletzt darin, dass Eichenholz verhältnismäßig langsam wächst. Erst ab einem Alter von über 150 Jahren wird die Eiche für die Herstellung hochwertiger Massivholzmöbel interessant. Bei fachgerechter Pflege sind diese Möbel tatsächlich nahezu ewig haltbar. 

Längst vorüber sind jedoch die Zeiten, in denen sowohl auf dem Lande als auch in städtischen Wohnungen wuchtige Möbel aus Eiche einen gewissen Wohlstand zum Ausdruck bringen sollten. Die typische „Eiche rustikal“-Optik der Nachkriegsjahre, gern begleitet von ebenso typischer Jagdhausromantik bei Polstern und Wandgestaltung, gilt inzwischen als überkommener Ausdruck eines plumpen und rückschrittlichen Stilempfindens. Kein Wunder, denn die nur allzu häufig mit billigem Furnier am Fließband hergestellten Möbel erinnern in ihrer Formgebung eher an das düstere Interieur mittelalterlicher Burgen als an moderne Raumgestaltung. Selbst ein kleines Sideboard wirkt schnell wie eine klobige mittelalterliche Truhe. 

Dennoch ist die Eiche nach einer relativ kurzen Auszeit inzwischen zurück in Deutschlands Wohnungen. Allerdings wird das robuste und sehr lebendig strukturierte Holz heute sehr viel eleganter und vielfältiger eingesetzt als vor sechzig Jahren. Dezente Applikationen und Materialmixturen sorgen bei Massivholzmöbeln für abwechslungsreiche, elegante Formen und Designs. So kommen die Vorzüge des hochwertigen Eichenholzes ebenso wie seine attraktive Maserung voll zur Geltung. 

Besonders interessant finden wir dabei die Verwendung von Altholz. Manchmal mehrere Jahrhunderte alte Eichenbalken, die es bei uns im Odenwald noch zu finden gibt, können durch Handwerkskunst und Stilsicherheit zu völlig neuem Leben erweckt werden.

Ein Beispiel hierfür ist dieses Sideboard aus unserer Werkstatt. Durch die Kombination aus weißem Korpus und sparsam eingesetztem Altholz zur Verblendung der Schubladen wirkt es rundum edel und hochwertig. Die komplett auf Gehrung verleimten Ecken des Sideboards mit ihrer sehr dünnen sichtbaren Kante unterstreichen und belegen die Hochwertigkeit. 

Seinen Platz gefunden hat unser Sideboard nicht weit von unserer Werkstatt entfernt im offenen Wohnbereich eines Landhauses. Dort unterstreicht es im Zusammenspiel mit einem alten Boden aus Naturstein dezent die behagliche Wohnatmosphäre des Hauses und zeigt sich offen für zahlreiche Kombinationen mit anderen Einrichtungs- und Dekogegenständen.

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Qualität

Einbauküche für einen städtischem Altbau

Häuser in mittelalterlich geprägten und noch weitgehend unveränderten Altstadtvierteln haben einen ganz besonderen Charme. Gleichzeitig sind bei einer Sanierung solcher Altbauten besonders kreative Lösungen gefragt – ganz besonders in der Küche: Die Eigentümer stehen vor zahlreichen Herausforderungen, die mit konventionellen Ansätzen kaum zufriedenstellend zu bewältigen sind. Mit unserer langjährigen Erfahrung stellen wir sicher, dass auch hier alle Einrichtungswünsche optimal und ohne Kompromisse umgesetzt werden können. 

Das Gerberbachviertel gilt dank seines weitgehend unverbauten Ensembles aus mehrere Jahrhunderte alten Häusern mittlerweile als besondere Perle und touristisches Highlight der „Zweiburgenstadt“ Weinheim an der Bergstraße. Innerhalb weniger Jahrzehnte hat sich das Stadtviertel mit seinen engen Gassen vom Armeleuteviertel zum gefragten Wohnquartier gemausert, das Bewohner wie Besucher mit seinen eng beieinander liegenden, inzwischen meist liebevoll restaurierten Häusern bezaubert.

Auch im Inneren versprühen die kleinen, gemütlichen Altstadthäuser mit ihren kleinen Räumen und niedrigen Decken einen ganz besonderen Charme. Gleichzeitig stellen sie die Eigentümer bei Sanierungs- und Umbaumaßnahmen jedoch vor ungewöhnliche Herausforderungen. Die im Laufe der Zeit nachträglich nach oft sehr pragmatischen Gesichtspunkten eingebauten Wasser- und Stromleitungen laufen oft nicht dort, wo man es sich heute wünschen würde. Wurde das Haus in den vergangenen Jahrzehnten mit einer öl- oder gasbefeuerten Zentralheizung ausgestattet, dann nehmen die Radiatoren in den ohnehin sparsam geschnittenen Räumen wertvollen Platz in Beschlag und setzen einer Raumgestaltung nach heutigen Vorstellungen zusätzliche Grenzen. 

Besonders spürbar wird dies in der Küche: Galt sie bis vor nicht allzu langer Zeit als reiner Funktionsraum, in dem man sich mit den vorgefundenen Gegebenheiten arrangierte, stellt man heute hohe ästhetische Ansprüche. Zudem will eine Vielzahl moderner Elektrogeräte, von denen man früher nur träumen konnte, untergebracht werden. 

Im Gegensatz zur klassischen Wohnküche auf dem Land, die meist entsprechend Platz und Möglichkeiten bietet, waren Küchen in Stadthäusern schon immer und bis in die 80er Jahre des vergangenen Jahrhunderts sehr eng geschnitten, denn Wohnraum war ein kostbares Gut. Selbst die von 100 Jahren als extrem fortschrittlich und funktional geltende „Frankfurter Küche“, wie sie im Ernst-May-Haus in Frankfurt noch im Original zu betrachten ist, kann modernen Ansprüchen nicht mehr genügen. Mit Kreativität und guten Ideen lässt sich jedoch auch eine solche Küche geschmackvoll und ohne Stilbruch auf den Stand des 21. Jahrhunderts bringen. 

Die Küche im Weinheimer Gerberbachviertel ist ein idealtypisches Beispiel. In einer nur 3,5 Meter langen Küchenzeile haben wir hier alles Nötige komfortabel untergebracht. Der Schlüssel hierzu ist vor allem eine überaus durchdachte Schubladeneinteilung. Sie gewährleistet, dass der knapp bemessene Platz überall vollständig ausgenutzt wird. 

Einen weiteren Beitrag hierzu liefert der in die maßgeschneiderte Einbauküche integrierte, wandhohe Heizkörper. Damit der vor der entsprechenden Wand zur Verfügung stehende Platz optimal genutzt werden kann, wurde der Radiator ausgespart und umbaut. Er konnte somit ohne sanitäre Umbauarbeiten kostensparend erhalten werden. Durch die intelligente Montage spart auch das Spülbecken wertvollen Platz auf der Arbeitsplatte aus Mineralstoff: Es wurde von unten in die Mineralarbeitsplatte eingehängt.

Die rundum in Weiß gehaltene Einbauküche zeichnet sich durch eine zurückhaltende, zeitlose Optik aus und schafft ein einladend helles, geräumig wirkendes Ambiente. Der aus früherer Zeit vorhandene Fliesenspiegel über der Arbeitsplatte wurde von uns durch ein Altholzbrett aus Eiche ersetzt, das für einen attraktiven Kontrast sorgt und eine dezente visuelle Verbindung zwischen moderner Küche und gemütlichem Altbaucharme schafft.